Soziale Arbeit

Studium Bachelor of Arts (B.A.)

der beruf

Das berufsintegrierende Studium der ISBA knüpft inhaltlich direkt an Ausbildung und Praxis an. Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, Impulse und neue Methoden für ihre Arbeit an die Hand zu bekommen und sich ein tieferes Hintergrundwissen anzueignen.

Sie setzen sich mit fächerübergreifenden Themen wie zum Beispiel „Sozialpädagogik an Schulen“ oder „Coaching und Supervision“ auseinander und stellen sich somit breiter auf.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Angehende Auszubildende, Azubis in Ausbildung (schulunabhängig) und Fachkräfte folgender Berufe: Erzieher*in, Erzieher*in mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspfleger*in

Zulassungsvoraussetzungen

Studienmodell

berufsintegrierend mit Präsenzblöcken (3-4 Blockwochen pro Semester)
Präsenz- und Selbststudium sowie Online-Unterricht Anstellung in einer Einrichtung als Fachkraft (50 – 100 % Stelle möglich)

Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)
180 Credit Points (ECTS)

Anmeldung

online über unser Anmeldeformular

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Studiendauer

jährlich im Oktober

  • 4 Semester für Fachkräfte (Ausbildung wird angerechnet)
  • 8 Semester für die Kombination Ausbildung + Studium

Studiengebühren

349,- Euro/Monat
(Übernahme durch den Praxispartner möglich)

Finanzierungsmöglichkeiten

Studienort

Olgastraße 86, 70180 Stuttgart

Online bewerbung

Registrieren Sie sich in unserem Bewerber-Portal und reichen Sie anschließend Ihre Bewerbungsunterlagen digital ein.

Auszug aktueller Lehrinhalte

Sozialmanagement
  •  Grundlagen des Sozialmanagements
  • Leitung und Personalmanagement
  • Grundlagen Betriebs­wirtschafts­lehre
  • Marketing in der sozialpädagogischen Arbeit
  • Kommunikation, Präsentation und Moderation
  • Sozialpolitik
Sozialpädagogik an Schulen
  •  Bildungskonzepte und Lernbegleitung in der Ganztagsschule
  • Inklusion
  • Sozialpädagogische Themen wie Mobbing, Gewalt, Kinder- und Jugendkriminalität
  • Schulsozialarbeit
  • Familienrecht
Organisationspädagogik
  •  Geschichte und Organisationstheoretische Ansätze
  • Soziale Institutionen als Organisation
  • Personalwesen
  • Arbeitsrecht
  • Organisationsentwicklung
  • Qualitätsmanagement

Vorteile des
Studiums

Neue Methoden und Konzepte, mehr wissenschaftlicher Background – bessere Karrierechancen

Interessante Themen, die Ihnen Türen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten öffnen

Hoher Praxisbezug

Gute Bezahlung (auch während des Studiums)

Zeitersparnis: in 4 statt in 6 Jahren zum Doppelabschluss (Berufsausbildung + Bachelorabschluss)

Wertigkeit der Ausbildung wird im Studium anerkannt (bis zu 90 Credits)

Feste Theorieblöcke – Planbarkeit

individuelle beratung

Sie sind unsicher, ob Ihre Ausbildung anerkannt werden kann? Kontaktieren Sie, wie beraten Sie gerne und unverbindlich!

Ausbildungen, die auf das Studium angerechnet werden können: Erzieher*in, Erzieher*in Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung, Heilerziehungspfleger*in

Zulassungs-
voraussetzungen

Für (angehende) Auszubildende in sozialpädagogischen Berufen

  • Erzieher*in
  • Heilerziehungspfleger*in
  • Erzieher*in Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung

oder

Einstieg als ausgebildete Fachkraft

Mit Abitur/ Fachabitur

  • direkt im Anerkennungsjahr, nach der Ausbildung oder später

Ohne Abitur/ Fachabitur

  •  Bei Ausbildung nach der Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz (Vermerk im Zeugnis): direkt nach der Ausbildung oder später
  • Bei Ausbildungen ohne Kultusministerkonferenz-Vermerk: nach mindestens 2 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit in einem sozialpädagogischen Beruf sowie einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser in der Ausbildung

Finanzierung

Die Finanzierung eines Studiums ist nicht immer einfach.

Deshalb möchten wir Sie mit Informationen und Tipps zu Förderungen unterstützen. Neben Stipendien und Bildungskrediten gibt es auch staatliche Förderungen. Diese Leistungen hängen immer von den individuellen Verhältnissen ab. Informieren Sie sich am besten bei den entsprechenden Behörden und Ämter.

Vollständige Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber

Die Studiengebühren gelten als Weiterbildungskosten, können demnach als betriebliche Ausgaben angesetzt werden. Diese sind damit für den Arbeitgeber sozialversicherungsbefreit.

Optional: Nettolohnoptimierung. Verringerung des Bruttolohns anteilig zur Freistellung für das Studium (auch teilweise möglich) und Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber. Hierbei profitiert der Arbeitgeber zusätzlich im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge.

Geteiltes Finanzierungsmodell: Refinanzierung über den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber finanziert die hälftige Studiengebühr und refinanziert die übrigen Studiengebühren im Laufe der Betriebszugehörigkeit im Rahmen eines Mitarbeiterbindungsprogrammes (Mitarbeiterbindung)

BAföG

Als private Berufsakademie wird gemäß § 2 Abs. 2 BAföG und § 2 Abs. 1 Satz 1 Nummer 6 BAföG eine Ausbildungsförderung geleistet. Da es sich bei den Studiengängen der ISBA um berufsintegrierende Studiengänge handelt sind Sie natürlich antragsberechtig. Inwieweit Ihr BAföG Antrag bewilligt wird, kommt auf Ihre persönliche Situation an, wobei hier u.a Ihr eigenes Einkommen ausschlaggebend sein wird.

Steuerliche Absetzbarkeit bei Eigenfinanzierung

Die Gebühren können i.d.R. im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten abgesetzt werden. Hierdurch können bis zu 42% der Gebühren vom Finanzamt zurückerstattet werden. Zudem absetzbar: Fahrtkosten, Kopierkosten, Übernachtungskosten,

Verpflegungsmehraufwendungen etc. Es lohnt sich, bei einem Steuerberater nachzufragen, mit welchen Erstattungen Sie rechnen können.

Studienkredite

Auch gibt es die Möglichkeit, Studienkredite aufzunehmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmt sind.

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung sind Bildungsdarlehen. Die Bonitätsprüfung und Abwicklung erfolgt direkt über die jeweilige Bank.

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie fördert das Bundesministerium für Forschung und Bildung individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Die ausgewählte Weiterbildung muss dabei für den beruflichen Kontext wichtig sein, unabhängig davon, ob die für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit zutrifft.

Berufschancen und Perspektiven für ISBA-Absolvent*innen

Die Karrieremöglichkeiten, die sich für die sozialpädagogischen Fachkräfte durch ein zusätzlich absolviertes Bachelorstudium ergeben, sind vielfältig: Sie können sich für Leitungsaufgaben in pädagogischen Einrichtungen qualifizieren, in die Forschung gehen, in Bildungsinstitutionen eingesetzt oder beratend tätig werden, sich im therapeutischen Bereich selbstständig machen oder selbst pädagogische Fachkräfte ausbilden – um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch der Einsatz im klassischen sozialpädagogischen Arbeitsbereichen ist möglich: Einrichtungen des Kinder- und Jugendbereichs, Einzelfallarbeit oder die Arbeit mit Familien. Hinzu kommen Tätigkeiten im Gemeinwesen, in denen Ideen, die die sozialen Probleme aller Gemeinschaftsmitglieder betreffen, geplant und umgesetzt werden.

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